Schmetterball im Tennis: Technik, Fehler und Übungen
Der Schmetterball soll den Punkt beenden, und genau deshalb wird er oft zu hektisch gespielt. Fast immer liegt das Problem nicht im Arm, sondern in der Fußarbeit davor.
Typische Fehler beim Schmetterball
1. Frontal zum Netz stehen
Wer frontal stehen bleibt, kann nicht ausholen. Sobald der Lob kommt, drehst du dich seitlich und gehst mit Sidesteps zurück.
2. Ball nicht angezeigt
Die freie Hand zeigt auf den Ball. Das hilft beim Timing und hält die Schulter oben.
3. Ball zu tief getroffen
Der Treffpunkt liegt hoch und leicht vor dem Körper, mit gestrecktem Arm.
4. Zu viel Kraft
Ein platzierter, sicherer Schmetterball ist besser als ein harter ins Netz.
Übungen für deinen Schmetterball
- Lob zuspielen lassen: Jemand spielt dir aus der Grundlinie hohe Lobs zu. Erst nur seitlich stellen und anzeigen, ohne zu schlagen, dann mit Schlag.
- Zurücklaufen mit Sidesteps: Vom Netz rückwärts mit seitlichen Schritten bis zur T-Linie, dabei die Hand am Ball.
- Zielschmetterball: Lege Ziele in die Ecken und spiele kontrolliert mit 70 Prozent Tempo.
So filmst du deinen Schmetterball
Den Schmetterball am besten von der Seite filmen, mit genug Platz nach oben im Bild, damit der Treffpunkt zu sehen ist.
- Stell dein Handy auf ein Stativ (oder lehn es an die Tasche) auf Hüfthöhe und film im Querformat.
- Du und dein Schläger sollten komplett im Bild sein, mit etwas Platz für den Ball.
- Film rundherum: insgesamt 15 Schläge, je 5 von der Seite, von hinten und von der anderen Seite.
- Spiele normal, nicht in Zeitlupe und nicht extra vorsichtig. Zwei Minuten Video reichen.
Mehr dazu in der Anleitung zum Filmen.
Persönliches Feedback statt Rätselraten. Ab Dezember 2026 schickst du ein Video deines Schlags und bekommst eine Video-Antwort von einer lizenzierten Trainerin oder einem lizenzierten Trainer, ab 9 €. Lass dich jetzt vormerken, wir sagen dir Bescheid, sobald es losgeht.
Häufige Fragen
Soll ich den Schmetterball aus dem Sprung spielen?
Bei tiefen Lobs hinter dir kann ein Sprung nötig sein. Für die meisten Freizeitspieler:innen ist zuerst die Fußarbeit am Boden wichtiger.